Gemüse für den Herbst

Auch im August können im Beet entstandene Lücken durch die Ernte bereits gereifter Gemüse neu bepflanzt werden.

Anfang August können Sie Pflücksalat, Chinakohl und Pak Choi, bekannt aus der asiatischen Küche, anpflanzen. Am besten säen Sie die Samen direkt aufs Beet im Abstand von ca. 30 cm. Auch Frühlingszwiebeln sollten im Abstand von ca. 30 cm bis Mitte August  ins Beet, sowie schwarze Winterrettiche, die sich super für die Winterlagerung eignen.

In der zweiten Monatshälfte können Sie Feldsalat in Mischkultur zwischen die Frühlingszwiebeln setzen. So nutzen Sie den Platz optimal aus und die Pflanzen profitieren voneinander. Auch Spinat kann jetzt ins Beet um Ende September bereits das erste Mal geerntet zu werden.  Belassen Sie die Kultur über Winter im Beet und ernten Sie im kommenden Frühjahr erneut.

Außerdem können auch weiterhin die üblichen Wintergemüse und Salate gepflanzt werden, die wir in unserem Gartenmonat Juli bereits angesprochen haben.


Tomaten und Gurken

Tomaten, außer Strauchtomaten, sollten Sie weiterhin regelmäßig ausgeizen. Wenn Sie diese dann bei Sonnenschein am Mittag etwas schütteln, fallen die Pollen auf die Narben und fördern somit den Fruchtansatz. Wässern Sie Tomatenpflanzen regelmäßig, aber vermeiden Sie Staunässe und nasse Blätter. Zupfen Sie wenn nötig die Blätter im unteren Bereich weg.

Gurken, sowie andere Kürbisgewächse, brauchen fortlaufend ihre Düngegaben und wollen gut mit Wasser versorgt sein. Bitte nach Möglichkeit abends gießen und darauf achten, dass die Blätter trocken bleiben, ansonsten können diese leicht mit Pilzerkrankungen befallen werden. In sehr heißen Perioden empfiehl es sich Gurken auch früh morgens zu gießen, bevor die Sonne die Beete erreicht. So haben sie mehr Kraft einen heißen Tag zu überstehen. Ernten Sie Gurken regelmäßig, damit die Pflanzen weiterhin neue, junge Früchte ansetzen.


Gründüngung für einen nahrhaften Boden

Wer im kommenden Jahr wieder satte Ernten einfahren will, sollte den Gartenboden gut pflegen. Denn nur ein nährstoffreicher Boden bringt wieder leckere Früchte hervor. Deshalb empfiehlt es sich jetzt schon die ersten leer stehenden Beete, sofern diese nicht neu bepflanzt werden, durch Gründüngung für die kommende Saison vorzubereiten. Dazu eignen sich folgende Pflanzenarten einzeln gesät oder im bunten Mix: Gelbsenf, Phacelia, Raps, Ölrettich, Klee, Lupinen, Sonnenblumen und noch einige mehr.

Gründüngungspflanzen dienen nicht dem Genuss, sondern fördern die Nährstoff- und Humusbildung im Boden. Sie ernähren zum Einen die vielen kleinen Helferlein wie Regenwürmer und Bodenbakterien. Zum Anderen durchdringen die Wurzeln auch tiefere Bodenschichten und lockern diese auf. Des weiteren wird der Boden beschattet. Das hält ihn länger feucht und schützt vor heißen Sonnenstrahlen.

Die Samen werden vorzugsweise breitwürfig ausgesät und nur leicht mit Erde bedeckt. Später werden diese untergepflügt und fertig ist der neue fruchtbare Boden.


Gelbsenf und Phacelia zur Gründüngung

Gelbsenf – bekämpft Nematoden wirkungsvoll:

Der Gelbsenf  ist eine recht anspruchslose und schnell keimende Begrünungspflanze. Sie deckt den Boden gut ab, unterdrückt das Unkrautwachstum und kann noch bis Mitte/Ende September gesät werden. Mit ihrer tiefen Wurzelbildung lockert sie die Erde auf und bekämpft wirkungsvoll pflanzenschädliche Nematoden. Der Gelbsenf eignet sich hervorragend zur Regenerierung vieler Acker- und Gartenböden, darf jedoch nicht vor oder nach dem Anbau der verschiedenen Kohlarten eingesetzt werden.

 

Phacelia (Bienenfreund) – für jeden Boden geeignet:

Die Phacelia ist nicht nur bei Gärtnern und Landwirten sehr beliebt, sondern auch für Imker äußerst interessant. Sie blüht von Juni bis zum ersten Frost, liefert überdurchschnittlich viel Nektar und ist damit eine ertragreiche Bienentrachtpflanze. Diese Eigenschaften gaben ihr auch die umgangssprachlichen Namen Bienenweide und Bienenfreund.

Als Bodenverbesserer ist die Phacelia vielfältig einsetzbar und für jeden Boden geeignet. Sie wächst schnell und bildet tiefe Wurzeln, die den Boden lockern und im Folgejahr einen super Dünger abgeben.





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